Was sind Orientierungstage?

  • Orientierungstage sind eine Form kirchlicher Jugendarbeit, um Schüler*innen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen und zu begleiten.
  • Die Themen, Anfragen und Probleme der Schüler*innen dabei stehen im Vordergrund.
  • Das Thema der Orientierungstage bestimmt die Klasse in der Regel bei einem Schulbesuch. Ein oder mehrere Vertreter*innen des Jugendhauses oder des Referats erarbeiten in einer Schulstunde gemeinsam mit der Klasse das Thema der Orientierungstage, erklären den Ablauf, beantworten Fragen…und stehen auch den Lehrenden für Rückfragen zur Verfügung.
  • Wir arbeiten mit qualifizierten, eigens für die Leitung von Orientierungstagen ausgebildeten Honorarmitarbeiter*innen. Sie arbeiten mit Methoden der außerschulischen Jugendbildung, die sich teilweise von Methoden der Schule unterscheiden. Dabei können unterschiedlichste Medien zum Einsatz kommen.
  • Unsere Erfahrung zeigt, dass die Schüler*innen sich freier äußern, wenn die Lehrer*innen während des regulären Programms nicht mit anwesend sind. Deshalb sind die Lehrkräfte in der Regel nicht beim Programm anwesend.
  • Die begleitenden Lehrkräfte sind „nur“ für die Aufsicht außerhalb des regulären Programms zuständig. Dazu gehört die Nachtaufsicht, die Einhaltung der Hausregeln, die Sorge für die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes und die Aufsicht über die Schüler*innen falls diese nicht mehr am Programm teilnehmen können (Krankheit, päd. Entscheidung des Teams).
  • Die Orientierungstage werden mit den Schüler*innen ausführlich reflektiert. Die Ergebnisse werden den Lehrkräften zur Weiterarbeit mitgeteilt.
  • Je nach Wunsch können unterschiedliche Gottesdienstformen mit den Schüler*innen gestaltet werden.